Ich bin am 11. September 1941 in Barcelona geboren; seit meiner frühesten Kindheit wollte ich Kunstmalerin werden. Wie das nun mal im Leben so ist, konnte ich diesen Wunsch erst viel später verwirklichen.
Inzwischen wählte ich eine Kompromißlösung, um mein Brot zu verdienen, und studierte Graphik und Werbung an der "Escola Massana".
Von 1966 bis 1969 arbeitete ich als Zeichnerin bei der Werbeagentur TEBAS S.A., einer Tochtergesellschaft der Gruppe Balañá.

Im Jahre 1969, nach meiner Hochzeit mit einem belgischen Staatsbürger, habe ich mich in Belgien niedergelassen.

Von 1974 bis 1978 besuchte ich die "Ecole des Arts d'Ixelles". , ohne dabei an was anders als an ein Hobby zu denken.
Damals wurde ich auch Mitglied des "Cercle Polyglotte de Bruxelles" wo ich sehr bald den Spanischtisch zu leiten begann. Dort hat man mich dazu ermuntert, meine Gemälde auszustellen.
Im Jahre 1981 nahm ich zum ersten Mal im Centre International Rogier an der Ausstellung "LES ARTS EN EUROPE" teil und erhielt dort eine Bronzemedaille des "Centre Européen d'Art et d'Esthétique".

Seitdem habe ich an vielen persönlichen und Gruppenausstellungen teilgenommen, sowie an Veröffentlichungen des "Cercle d'Art d'Ixelles".
Seit 1983 bin ich Mitglied der A.R.A.P.B. (Association des Artistes Professionnels de Belgique).

Eine andere meiner Lieblingsbeschäftigungen ist die Mitarbeit beim CASAL CATALÀ DE BRUSSEL·LES, wo ich von 1984 bis 1987 Kassiererin war. Vom 1994 bis zum 1999 war ich Mitglied des Verwaltungsrates und Bindeglied mit dem Kulturausschuß. Zwischen 1999 und 2001 war ich Präsidentin. Augenblicklich bin ich Mitglied des Verwaltungsrates.

Zwischen April 1997 und Januar 2002 habe ich Artikel über Brüssel, ihre Geschichte und Legenden geschrieben für El Sol de Bélgica.

Alles, was den Menschen in seinem einfachen Leben und Schaffen betrifft, fasziniert mich. Der Mensch in vollkommener Symbiose mit der Erde; ich gebe Dir und Du gibst mir. Der Mensch neben seinem Mitmenschen, ohne jegliches Konzept von Rasse oder Farbe, wobei jeder von jedem etwas lernt.

Obwohl mein Herz sich zwar altüberlieferten Gesten zuneigt, fliegt aber mein Geist entschlossen in die Zukunft. Neue Technologien und die Erforschung des Weltalls faszinieren mich.
Aber ich glaube nicht, daß ich jemals den Menschen in einer industriellen oder wissenschaftlichen Umgebung malen werde, denn wenn ich den Pinsel zur Hand nehme, leitet mich mein Herz , und ich liebe es, mich in den Armen von Gaia zu kuscheln, der "Pacha Mama".

 

 

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