Ist die Ehemoral der Kirche nicht geburtenfördernd?

Die Ehemoral der Kirche steht der Aufnahme des Lebens grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber, aber das bedeutet keineswegs, daß sie geburtenwütig sei. Die Kirche empfiehlt seit jeher die verantwortliche Elternschaft. Sie verlangt von den Christen nicht etwa, möglichst viele Kinder zu haben, sondern nur, so viele Kinder zu haben, wie sie vernünftigerweise und großherzig aufnehmen und erziehen können, und zwar unter den Bedingungen, in denen sie jeweils leben. Um diese Forderung zu erfüllen, ist keine aggressive Verhütungspolitik vonnöten, sondern partnerschaftliche Liebe und Verständnis sowie die Bereitschaft zu kurzer periodischer Enthaltsamkeit.

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