Wozu ein "Erlaubnisschein" in den reichen Ländern, wo der Geburtenschwund alarmierende Ausmaße annimmt?

Die Antwort darauf liefern die Anhänger der Bevölkerungsplanung in aller Klarheit: Als erstes muß die Abtreibung, sprich: die Lebenserlaubnis, in den reichen Ländern eingeführt werden. Danach nutzt man diese Länder als Beispiel, um diese Praxis in der Dritten Weit einzuführen. Doch wird ein Land, das nicht zögert, die eigenen Kinder zu töten, davor zurückschrecken, die Kinder anderer zu töten?

Daß diese Praxis auf die Dauer für die reichen Länder selbstmörderisch ist, scheint niemanden zu stören (in der Öffentlichkeit wird dieses Problem gar nicht wahrgenommen). Weitet man diese Praxis auf die Dritte Welt aus, so wenden sich diese selbstmörderischen Kampagnen schließlich gegen die reichen Länder selbst, die sie in Gang gesetzt haben. Dieser Bumerangeffekt wirkt sogar in die Dritte Welt selbst hinein, wo die am besten ausgebildete, also für die Entwicklung notwendige Minderheit über die ganze Skala der Geburtenverhütungspraktiken verfügt, somit ihre eigene Kinderzahl drastisch reduziert und damit den Aufbau ihres Landes behindert, weil gutausgebildete Leute fehlen.

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