Ist es nicht naiv - oder provozierend -, wenn die Christen die natürlichen Methoden empfehlen?

Es mag zutreffen, daß gewisse Leute die Lehre des Christentums allgemein für naiv oder weltfremd halten, denn Christus predigt die Nächstenliebe. Auch wenn das Resultat dieser Lehre im täglichen Leben nach 2000 Jahren mager aussehen mag, darf dies die Kirche nicht dazu veranlassen, ihre Lehre einfach aufzugeben.

Die Zustände in der Welt, in der in verschiedensten Formen Gewalt herrscht, veranlassen die Christen, die natürlichen Methoden der Geburtenkontrolle zu untersuchen, sie zu verfeinern und bekanntzumachen. Sie haben den Vorteil, daß sie weniger "aggressiv" für die Frau sind - auch wenn sie ein Umdenken erfordern. Infolgedessen achten sie mehr auf die Harmonie der Paare. Sie prädisponieren sie auch zur Ausübung ihrer verantwortlichen Freiheit in der politischen Gesellschaft und im Wirtschaftsleben.

Diese - allzuoft verkannten und abfällig beurteilten - natürlichen Methoden haben im übrigen bereits bewiesen, daß sie das Bevölkerungswachstum wirksam zu bremsen vermögen. Mutter Teresa ist von Rajiv Gandhi mit einer der höchsten indischen Auszeichnungen bedacht worden, weil ihr in Kalkutta das gelungen ist, was den Technikern der "modernen Empfängnisverhütung" gänzlich mißlang.

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