Wie lautet die Kernaussage der kirchlichen Soziallehre in Bezug auf die Demographie?

Die gesamte Soziallehre von Johannes Paul II. ist ein einziger Aufruf zur Solidarität aller Menschen sowohl in der Zeit als auch im Raum. Um die Armen aus ihrer Not zu befreien, gibt es Nahrungsmittel, Ressourcen, Wissen und Können genug. Was nottut, ist der aktive Wille, mit den Armen zu teilen und ihren Lebensstandard so anzuheben, daß sie sich selber über ihre Fruchtbarkeit Gedanken machen können.

Überdies ist in den Augen der Kirche die Absenkung der Geburtenzahl nur auf dem Weg über eine verantwortliche Haltung möglich, womit Luge, Zwang und Gewalt von selbst ausgeschlossen sind. Für sie lassen sich die Bevölkerungsfragen nur unter Achtung der Würde der menschlichen Person lösen. Alles, was einer demographischen Polizei ähnelt, muß verworfen werden.

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