Weshalb öffnet die Legalisierung der Abtreibung den Weg zur Legalisierung der Euthanasie?

Euthanasie und Abtreibung haben eines gemeinsam: Sie verkürzen das Leben einer als nicht mehr oder noch nicht für lebenswert befundenen Person. Die Vorstellung der Anhänger der Euthanasie vom menschlichen Leben ist im wesentlichen dieselbe wie die der Verfechter der Abtreibung. Für sie ist Leben nur sinnvoll, wenn es dem Vergnügen, dem Interesse oder der Nützlichkeit dient. Wenn der andere meiner Lust im Wege steht, darf ich ihn beseitigen; kann er kein lustvolles Leben führen, ist sein Leben wertlos.

Damit wird die enge Verknüpfung von Eugenik (die man heute zur "Orthogenik" schönredet) und Euthanasie deutlich: Ob Kind oder kranker Mensch - seine Existenz ist nur zulässig, wenn sie nicht stört oder wenn sie Vergnügen bereitet.

Hier wird erkennbar, daß eine hedonistische Gesellschaft, bei der nur der Lustgewinn zählt, zwangsläufig zu einer Gesellschaft der Gewalt und des Todes verkommt.

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