Ist das Recht zur Abtreibung und das freie Verfügungsrecht der Frau über ihren Körper nicht eine wesentliche Forderung des Feminismus?

Gemeinhin wird das "Recht auf Abtreibung" dahingehend begründet, daß man stipuliert, die Frau habe das hundertprozentige Verfügungsrecht über ihren Körper, wobei das werdende Kind als exklusiv dem Mutterleib zugehöriger Körperteil oder auch eine Art Auswuchs (wie etwa ein Tumor) angesehen wird. In Wahrheit ist das werdende Kind jedoch ein völlig eigenständiges Wesen, das sich seiner geschützten Entwicklung willen zwar im Mutterleib befindet, ihm aber nicht gehört, denn es ist das Ergebnis einer gemeinschaftlichen Handlung von Mann und Frau. In diesem Sinne gibt es keinen schlimmeren "Machismus" als den, daß der Mann die Intelligenz und den Willen der Frau knebelt, sie zum bloßen Gegenstand der sexuellen Lust erniedrigt, somit instrumentalisiert.

a) Genau dieser von den Frauen verinnerlichte "Machismus" läßt die Frauen zur "Hormonisierung", Verstümmelung und "Entmütterlichung" neigen - zur Neutralisierung ihrer Hinwendung zur Mutterschaft. Schon heute gilt für die Sterilisierung, was in mehreren Teilen Afrikas und des Nahen Ostens für die Beschneidung der Frauen gilt: Die sterilisierten Frauen zeigen schließlich mit dem Finger auf jene, die noch fruchtbar sind!

b) Unter dem Druck der neomalthusianischen Bewegung verzichten die Frauen des 20. Jahrhunderts auf ihren "Vergleichsvorteil", den sie seit Urzeiten gegenüber dem Manne innehaben: als einzige Leben schenken zu können. Sie entfremden sich damit ihrer Natur. Zugleich geben sie sich damit voll und ganz den Männern und deren Wunschvorstellungen in die Hände.

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