Ist die Freigabe der Abtreibung nicht eine wichtige Etappe auf dem langen Marsch zur Befreiung der Frau?

In den vorherigen Punkten wurde gezeigt, daß nur ein alle Menschen umfassendes Recht auf Leben den Maximen einer humanistischen Gesellschaft gerecht wird. Schon aus diesem Grunde kann das "Recht auf Abtreibung" nicht als Schritt zur Befreiung der Frau gelten. Ja, es wirkt sogar nachteilig auf sie.

a) Zusammen mit den ungeborenen Kindern sind die Frauen die großen Opfer der Abtreibung, denn sie sind es, die an Leib und Seele leiden; der große Gewinner bei der Abtreibung ist der Mann und sind alle, die daraus finanziellen oder anderen Gewinn ziehen. Die Forderung nach Liberalisierung oder gar völliger Freigabe der Abtreibung unterstreicht auf höchst dramatische Weise die phallokratischen Tendenzen unserer Gesellschaft.

b) Die Forderung nach dem Recht auf Abtreibung zeigt, daß sich Frauen objektiv zu Komplizinnen der Männer machen können, die nichts anderes im Sinn haben, als sie auszubeuten. Daß sich Frauen dazu hergeben, ist ein erschreckendes Paradox, denn die Männer propagieren schleichend das angebliche "Recht" der Frau auf ihren Körper, um sie nur noch willkürlicher ausbeuten zu können.

blint.gif (141 octets) Next page.

blint.gif (141 octets) Back to "Die Frau: Partnerin und Mutter".

blint.gif (141 octets) Back to "Inhaltsverzeichnis".