Ist nicht häufig ein Grund für die Abtreibung, daß der Vater seine Verantwortung für das Kind nicht übernehmen will?

Jede Vergewaltigung ist ein absoluter Verstoß gegen die Achtung der Menschenwürde. Hier zeigt sich deutlich die Feigheit der Mariner und zugleich die diskriminierende Gefälligkeit der Gesetze ihnen gegenüber.

Soll man nun, nur weil gewisse Männer gewalttätig und feige sind, die Frauen zur Abtreibung ermuntern? Das Gesetz muß nicht nur das Kind beschützen, sondern genauso seine Mutter und überhaupt die Frauen. Die in Schwierigkeiten geratene Frau erwartet von der Gesellschaft nicht zuerst die Beseitigung ihres Kindes, sondern Hilfe. Indem wir uns aufnahmebereit zeigen, können wir dazu beitragen, daß jede Mutterschaft zur Quelle großer Freude wird.

Zugleich tut eine Bewußtseinsbildung und Erziehung not, welche die Verantwortung der Männer (und der familiären Umgebung!) erheblich stärker betont. Den Mann, der seine Vaterschaftsverantwortung nicht ernst nimmt, trifft eine schwere, nicht selten sogar die überwiegende Mitschuld an einer allfälligen Verantwortung. Es ist absurd, daß beim Thema Abtreibung die Frau allein angeschuldigt wird, während in Wirklichkeit häufig der Vater des Ungeborenen eine mindestens ebenso hohe Schuld trägt (gleiches gilt für die familiäre Umwelt). Dies gilt es stärker herauszustellen. Gesellschaftlich muß ein Klima gefördert werden, in dem auch die Männer zu einem verantwortungsbewußten Umgang mit Sexualität, Frauen und Lebensentstehung erzogen werden.

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