Kirche und Demographie

Inwieweit hat die von gewissen Paaren praktizierte Verhütung eine politische Dimension. Ist sie nicht reine Privatsache?

Trägt die Kirche nicht eine schwere Verantwortung für die Zunahme der Weltbevölkerung?

Warum verwerfen viele die Aussage der Kirche über die Not der Dritten Welt?

Ist die Ehemoral der Kirche nicht geburtenfördernd?

Nach Aussagen einiger Spezialisten hat die Haltung der Kirche zur Empfängnisverhütung dramatische Folgen bis hin zur Hungersnot.

Wozu ein "Erlaubnisschein" in den reichen Ländern, wo der Geburtenschwund alarmierende Ausmaße annimmt?

Liegt die Quelle der Bevölkerungslehre der Kirche nicht in einer geburtenfördernden Ehemoral?

Läßt die Kirche bei ihren schönen Entwicklungsgrundsätzen nicht die Bevölkerungsprobleme völlig außer acht?

Belügen sich in der Demographie die katholischen Moralisten nicht selbst? Sie sagen, die Entwicklung werde einen Geburtenrückgang nach sich ziehen, verschweigen aber, daß dieser in den entwickelten Ländern durch Methoden zustandekam, welche die Kirche verurteilt.

Ist es nicht utopisch zu glauben, die natürlichen Methoden ließen sich generell verbreiten?

Ist es nicht naiv - oder provozierend -, wenn die Christen die natürlichen Methoden empfehlen?

Verweist die Diskussion über die natürlichen Methoden auf eine Grundgegebenheit der menschlichen Entwicklung?

Wie lautet die Kernaussage der kirchlichen Soziallehre in Bezug auf die Demographie?

Warum schenken die Ideologen der demographischen Sicherheit den Umweltproblemen so große Aufmerksamkeit?

 

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