Die Gesetzgebung

Muß nicht das Gesetz den Sitten angepaßt werden?

Geht mit den die Abtreibung liberalisierenden Gesetzen nicht zumindest der Vorteil einher, daß deren Zahl eingeengt wird?

In der Demokratie entscheidet die Mehrheit. Mithin kann ein Parlament die Gesetze ändern.

Kann die Gesellschaft also zu ihrem Schutz nicht auf Verbote verzichten?

Das Gesetz wurde nicht mehr befolgt. War dies nicht für den Rechtsstaat ein Schlag ins Gesicht?

In einigen Ländern spricht man von einer "Gerichtslücke". Ist diese nicht unzulässig?

Da ohnehin abgetrieben wird, ist es da nicht besser, die Abtreibung zu legalisieren und unter ärztlicher Aufsicht vornehmen zu lassen, damit sie "unter guten Bedingungen" stattfindet?

Kann man es dem Gesetzgeber zum Vorwurf machen, wenn er Bedingungen aufstellt, unter denen eine Abtreibung zulässig ist?

Es gibt heimliche Abtreibungen. Ist es dann nicht besser, sie zu legalisieren und so zahlenmäßig zu verringern?

Haben nicht die Richter die Macht, die Einhaltung eines Gesetzes der Abtreibungsliberalisierung zu erzwingen?

Besteht zwischen Straffreiheit und Liberalisierung nicht ein Unterschied?

In der Abtreibungsdebatte wurde manchmal vom Staat die Schuldloserklärung der Abtreibung gefordert. Was ist darunter zu verstehen?

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