Teilen alle Bürger der USA und der westlichen Demokratien diese Haltung der Reichen?

Mehr noch als in Europa sind die Bewegungen zugunsten der Achtung vor dem menschlichen Leben in den USA aktiv und organisieren sich immer besser. Ihnen ist es zu verdanken, daß eine Bewußtseinsschärfung eintritt, die sich mit der vergleichen läßt, die im 19. Jahrhundert gegenüber der sozialen Frage zu beobachten war. Damals ist eine Minderheit von Bürgern auf das unverdiente Elend der Arbeiterklasse aufmerksam geworden. Heute werden sich immer mehr Bürger und folglich auch Politiker der unverdienten Mißachtung bewußt, der das menschliche Leben in der ganzen Weit zum Opfer fällt.

Sowohl national als auch im Weltrahmen organisieren sich diese "Gewissensgruppen". Ihre Wirksamkeit nimmt bemerkenswert zu. Wirtschaftlich haben sie den großen pharmazeutischen Firmen, die abtreibende und/oder sterilisierende Drogen herstellen, die Ernsthaftigkeit einer Boykottdrohung vor Augen geführt. Politisch waren sie der Grund, warum die letzten amerikanischen Präsidenten die Subventionierung von Abtreibungskampagnen in der Dritten Weit ausgesetzt und Richter für den Obersten Gerichtshof benannt haben, die für ihren Einsatz zugunsten des Lebens Unschuldiger bekannt sind. Präsident Clinton hat diesbezüglich zwar die Linie seiner beiden Vorgänger nicht fortgesetzt, muß diesen Gruppen aber zunehmend Rechnung tragen.

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