Bedeutet dies, daß die Sonderorganisationen der UN oder vielleicht diese sogar selber in geburtenfeindliche Kampagnen in den armen Ländern verwickelt sind?

Das große Anliegen dieser internationalen Institutionen ist heute die Organisation eines globalen Marktes. In diesem Markt, von dem manche träumen, ist der Mensch nicht mehr nur Erzeuger und Verbraucher, sondern wird zu einem Produkt wie jedes andere. Dieses Produkt "Mensch" gelte es nach Kriterien der Nützlichkeit, des Interesses, des Vergnügens und der Solvenz zu erzeugen - oder eben zu verhindern.

In neueren Veröffentlichungen ihrer Sonderorganisationen schenkt die UNO - im Verein mit der Weltbank - dem Aufschwung dieses globalen Marktes eine immer größere Aufmerksamkeit.

Ob ein Mensch zum Dasein zugelassen wird oder nicht, richtet sich nur noch nach diesem Markt. Bei dieser Sichtweise gilt nur das solvente Individuum, das verbrauchen und erzeugen kann, noch als Mensch.

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